Projekte in Nepal


Ausbildung, Beratung und neue Marktzugänge für Bio-Bauern in Dhading

Immer mehr Kleinbäuer*innen im nepalesischen Distrikt Dhading können durch den herkömmlichen Anbau ihre Familien nicht ernähren. Ihr Interesse an einer Umstellung auf biologische Anbautechniken ist groß. Jedoch fehlt es an Wissen und Zugängen zu den wachsenden Märkten für biologische Erzeugnisse im nahegelegenen Kathmandu. SECARD Nepal, unsere Partnerorganisation für landwirtschaftliche Beratung, möchte 3.000 Bergbäuer*innen schulen. Mehr...


Fortlaufende Berichte zur Arbeit nach dem Erdbeben in Nepal

Am 25. April 2015 wurde Nepal von einem heftigen Erdbeben getroffen. Häuser und Straßen wurden zerstört, die Elektrizitäts- und die Wasserversorgung brach zusammen. Die Anzahl der Toten wurde mit über 7.000 Menschen beziffert. Die Zukunftsstiftung Entwicklung fördert insgesamt neun Partnerorganisatio­nen in Nepal, mit vielen besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Acht der Organisationen haben ihren Sitz in Kathmandu und Bhaktapur, die durch das Erdbeben stark getroffenen wurden. Sie alle leisteten in ihren Statteilen und Orten Nothilfe, teils auch in den entlegenen Dörfern. Mehr...


Mikrokredite

Vorbilder machen Frauen in Nepal Mut, unternehmerisch aktiv zu werden. Ausbildung und Mikrokredite ermöglichen konkrete Verbesserungen. Dazu berichtet Frau Tara Sapkota, die mit ihrer Familie ihr Heimatsdorf verließ, um in der Provinzhauptstadt Nepalgunj ein Auskommen zu finden. Mehr...


Wiederaufbau mit Hindernissen

Hunderttausende Menschen in Nepal sehen einem zweiten Winter in Zelten und provisorischen Unterkünften entgegen. Die versprochene Hilfe der Regierung für die Erdbebenopfer wird weiterhin kaum ausgezahlt. Gleichzeitig unterstehen Hilfsorganisationen strikten Auflagen, die einen nachhaltigen Wiederaufbau von Wohnhäusern fast unmöglich machen. Was wir trotzdem erreichen konnten: Mehr...


Erdbebenhilfe in Nepal: So geht es weiter

Im Oktober 2015 benötigen etwa zehn Prozent der Bevölkerung Nepals, also 3,3 Millionen Nepali, Häuser, Lebensmittel und grundlegende medizinische Versorgung. Wir wollen dazu beitragen, dass unsere Partner möglichst viele Menschen erreichen, Häuser wiederaufbauen, den Nahrungsmittelanbau vorantreiben und über den Winter an den Orten, wo es notwendig wird, medizinische und Lebensmittelhilfe leisten können. Mehr...


Heim für Kinder von Strafgefangenen

In Kathmandu hat die Prisoners Asstistance Mission für Kinder von Strafgefangenen ein Heim aufgebaut. Neben Schulbesuch, Spielen und organischer Landwirtschaft, lernen die Kinder hier auch Judo. Mit Erfolg wird so ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Mehr..


Saatgutbank 

Auch in Nepal sind in den letzten vierzig Jahren viele Kulturpflanzen von den Äckern verdrängt worden. Um diesen Verlust der Artenvielfalt zu bremsen, haben sich in Nepal Kleinbauerngruppen im Kathmandutal zusammengetan. Gemeinsam wollen sie eine gemeinschaftlich geführte Saatgutbank aufbauen.  Mehr...


Mobile Pflanzenklinik im Kathmandu-Tal

In der „mobilen Pflanzenklinik“ unseres Projektpartners SECARD, Nepal, kommen traditionelles Wissen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen. Bergbauern erlernen hier die Anwendung von Pflanzenmedizin. Das Wissen über Pflanzenkrankheiten und Schädlinge soll vor Ernteverlusten schützen. Außerdem bietet die Klinik Schulungen im Erhalt der Bodenfruchtbarkeit an, damit eine nachhaltige Landwirtschaft gewährleistet werden kann. Mehr...


Mikrokredit Rikscha

Frau Bhagmati gehört der wenig geachteten, armen Vogelfänger-Kaste (Chidimar) an. Lange hatte sie ein schweres Leben. Dann war sie die erste Frau in ihrem Dorf, die es geschafft hat, den Kleinkredit für eine Fahrrad-Rikscha abzuzahlen. Sie gehörte zur ersten Kreditgruppe von sechs Frauen, die einen Mikrokredit über unsere Projektpartner RESIC, Nepal, erhielten. Frau Bhagmati hat nun eine Perspektive für die Zukunft, viele wollen es ihr noch gleichtun. Mehr...


Eine Lebensaufgabe - Frauenrechte stärken

Nepalesische Frauen sind immer noch häufig häuslicher Gewalt ausgesetzt und haben, insbesondere in ländlichen Gegenden, oft nur wenige real durchsetzbare Rechte. Um die Rechte der Frauen zu stärken, gründeten die Soziologinnen Renu Sharma und Kamala Upreti die Frauenunion. Sie betreiben unter anderem in Kathmandu das erste Frauenhaus Nepals, wo betroffene Frauen während ihres Aufenthaltes Alphabetisierungskurse und eine Ausbildung erhalten. Jede Frau erhält einen Mikrokredit als Start in die Unabhängigkeit. Mehr...


Mikrokredite für Frauen


Während sich die Gesetze zu den Rechten der Frauen in Nepal langsam auf dem Papier verbessern, sind viele Frauen und Mädchen real häufig der Gewalt ihrer Ehemänner oder anderer männlicher Verwandter ausgesetzt. Die Frauenunion in Kathmandu unterstützt Frauen dabei, die aus diesem Kreislauf ausbrechen wollen. Ein Mikrokredit, begleitet von Schulungen und Beratung, ermöglicht ihnen den Start in die Selbstständigkeit. So können sie sich mit dem Geld aus eigener Kraft ein Kleingewerbe aufbauen und sich eine Perspektive für die Zukunft schaffen. Mehr...


Ehrenamtlicher Zahnarzteinsatz erlöst von Schmerzen

In Nepal kamen 2001 auf 100.000 Menschen vier Ärzte. An dieser Relation hat sich bislang nicht viel geändert. Emmo Martin, Zahnarzt aus Deutschland, zog hieraus Konsequenzen. Regelmäßig behandelt der pensionierte Zahnmediziner ehrenamtlich Fälle, die er in Deutschland nur selten zu sehen bekommt. Mittlerweile hat er Nachfolger in diesem Amt.  Mehr...


Zeitung der Frauenunion gegen kommerziellen Adoptionsmarkt

Skrupellose Vermittler überreden arme Familien in Nepal, ihre Kinder in Heime zu geben. Dort sollen sie Betreuung, regelmäßige Mahlzeiten und Schulunterricht erhalten. Sind die Kinder aber erst einmal in einem solchen Heim, so werden sie mit falschen Papieren als Waisen ausgegeben und zur Adoption ins Ausland entführt. Die Zeitung der Frauenunion machte mehrere Fälle publik und weckte somit das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Mehr...


Augenoperationen machen Blinde sehend

Dank der Frauenunion und des Einsatzes deutscher Augenärzte können über 80 Menschen wieder sehen – weitere Operationen sollen folgen. Auch die Versorgung mit Augentropfen oder Brillen soll aus den Spenden für das Projekt finanziert werden. Mehr...


Women´s Foundation - Bipul Shikshya Niketan School

Aufgrund des starr gegliederten Kastensystems und sozialer Vorurteile können einige der 125 ethnischen Gruppen in Nepal die Schule gar nicht besuchen. Mädchen sind weiterhin in der Bildung benachteiligt. Daher wurde die Bipul Shikshya Niketan Schule in Gokarneshwor durch die Women´s Foundation gegründet, um Toleranz und Akzeptanz jenseits von Zugehörigkeiten zu vermitteln. Mit einer Patenschaft können sie dieses Projekt unterstützen. Mehr...


Tashi Waldorf-School

Die Tashi Waldorf Schule liegt in Bansbari, einem Außenbezirk von Kathmandu. Es ist eine Oase des Friedens, der Ruhe und sauberer Luft, weit weg von dem geschäftigen Treiben und der Verschmutzung der Innenstadt. In dieser Umgebung sind die Lernbedingungen ideal. Kinder vom Kindergarten bis zur vierten Klasse lernen hier neben dem üblichen Schulstoff vor allem Toleranz und Akzeptanz jenseits ethnischer Zugehörigkeit und des Kastensystems. Mehr...