Nothilfe für Indien und Nepal

Nothilfe für Indien und Nepal

Obwohl die Berichterstattung hierzulande abnimmt, ist die Situation in Indien und Nepal weiterhin sehr angespannt. Unsere Partner in Indien rechnen aufgrund von Virusmutationen mit einer erneuten Welle; in Nepal zeichnet sich diese erneute Welle bereits ab. Beiden Ländern mangelt es an einer funktionierenden Gesundheitsversorgung; ganz zu schweigen von Intensivbetten und Sauerstoffgeräten. Während Indien im letzten Jahr noch Impfstoffe exportierte, hat das Land seit Januar mit Engpässen im staatlichen Impfprogramm zu kämpfen. In Nepal ist Impfstoff kaum erhältlich.

Millionen von Menschen haben im vergangenen Jahr bereits ihre Lebensgrundlage verloren. Menschen, die im informellen Sektor beschäftigt waren - wie Tagelöhner*innen und Wanderarbeiter*innen - sind besonders hart von dieser Krise getroffen. Sie verloren bis zu 80% ihrer Einkünfte. In Indien führte die Krise zu einem Massenexodus aus den Städten, was wiederum in einer humanitären Krise für gestrandete Wanderarbeiter*innen auf dem Land gipfelte. Rund 122 Mio. Inder*innen verloren schätzungsweise ihren Arbeitsplatz, wovon 75% saisonale Wanderarbeiter*innen sind. Die Situation wurde durch erneute Lockdowns weiter verschärft. Millionen von Inder*innen kämpfen infolge der Wirtschaftskrise täglich ums Überleben und sind von Mangelernährung bedroht. Zwar wurden staatliche Programme als Reaktion auf die Pandemie neu konzipiert, sofortige effiziente Hilfe erreichte vielerorts jedoch nicht diejenigen, die es am dringendsten hätten benötigt. (Hier finden Sie einen weiteren Artikel diesbezüglich).

In Nepal ist die Situation ebenso desolat. Die Haupteinnahmefelder Tourismus sowie Handwerks- und Textilproduktion sind zusammengebrochen, die Rücküberweisungen von Familienmitgliedern aus dem Ausland dramatisch zurückgegangen. Hinzu kommen gerade jetzt exorbitant steigende Lebensmittelpreise. Einziger Weg, sich derzeit vor dem Virus zu schützen, ist die soziale Isolation, doch dafür braucht es Ersparnisse und/oder Lebensmittelvorräte. Die Wenigsten können sich das „Zuhause-bleiben“ leisten.

Viele unserer Partner*innen beklagen bereits jetzt Verstorbene. Allein die Women´s Foundation muss den Verlust mehrerer Mitarbeiter*innen überwinden. Einer von ihnen war Chetnath Neupane, Buchhalter der Bipul Shikshya Niketan Schule, die viele der Kinder aus dem Kinderheim der Women´s Foundation besuchen. Einige dieser Tode hätten durch eine bessere Gesundheitsversorgung mit Sicherheit verhindert werden können. In Absprache mit unseren lokalen Partner*innen haben wir 50 Sauerstoffkonzentratoren organisiert, um die angespannte Situation vor Ort zumindest ein wenig zu entlasten.

Als GLS Zukunftsstiftung Entwicklung leisten wir nur Nothilfe, wenn wir auf Partner*innen vor Ort zählen können, die diese zielgerichtet umsetzen. Gemeinsam mit ihnen haben wir Corona-Nothilfe-Programme entwickelt, die den Bedarfen der Menschen entsprechen und dort ankommen, wo sie benötigt werden.



Laufende Programme (Stand: 15.07.2021)

100 Aktivist*innen und Freiwillige von Ekta Parishad, einer der größten Volksbewegungen Indiens, konnten mit erneuten Sensibilisierungskampagnen zum 22. Mai bereits 40.000 Familien in 17 Distrikten in Madhya Pradesh erreichen. Im Bundesstaat Chhattisgarh unterstützen die Freiwilligen von Ekta Parishad die Gesundheitsämter. Dort wurden am 24. Mai in elf Distrikten bereits Medikamente und Masken an 3.000 Familien verteilt und elf Impfzentren aufgebaut.
Im Bundesstaat Odisha helfen Aktivist*innen von Ekta Parishad dem Gesundheitspersonal zudem bei Impfungen in abgelegenen Dörfern. Aktivist*innen sind auch in ländlichen Gebieten, unter anderem in Uttar Pradesh und Tamil Nadu, bei indigenen Gruppen unterwegs, um die Menschen dort über Covid-19, Präventionsmaßnahmen und die Impfung zu informieren. Außerdem verteilen sie medizinische Kits zur Prävention an hilfsbedürftige Familien.

In den vergangenen Wochen und Monaten lag zudem ein Fokus auf älteren Menschen, die infolge der Migration der Familie alleine in abgelegenen Dörfern zurückgeblieben sind. 20.000 Senior*innen wurden von Ekta Parishad bisher als hilfebedürftig identifiziert, 40% (8.000) konnten bereits erreicht werden. Freiwillige Helfer*innen von Ekta Parishad organisierten regelmäßig Gruppentreffen mit älteren Menschen. Sie werden mit Lebensmitteln und Medizin und natürlichen Stärkungsmitteln unterstützt.
Neben den älteren Menschen leiden auch besonders die Kinder unter der aktuellen Situation. Ekta Parishad hat sich, vorgenommen 30.000 Kinder in 17 Bundesstaaten mit speziellen hausgemachten Nahrungsergänzungsmitteln wie Sattu (Mehl aus gerösteten Hülsenfrüchten oder Getreidekörnern) oder Dalia (Weizenbrei) zu versorgen. 17.000 Kinder konnten in einer ersten kinderspezifischen Hilfsaktion bereits erreicht werden.

Die Peermade Development Society (kurz: PDS) unterstützt im südwestlichen Kerala (Indien) derzeit 500 Familien mit Lebensmittel und Hygieneprodukten. Zudem versorgen sie 225 Familien mit chronisch kranken Familienmitgliedern medizinisch und haben 1.000 weitere Familien mit Masken ausgestattet. Zusätzlich bietet PDS den Menschen psychosoziale Betreuung an.

Die Women´s Foundation in Nepal hat eine Hotline eingerichtet, die über freie Krankenhausbetten und Behandlungskapazitäten informiert und über die Ärzt*innen Behandlungshinweise geben. Seit der Verkündung eines erneuten harten Lockdowns Ende Mai verteilen die Mitarbeiter*innen außerdem Lebensmittelpakete an diejenigen, die unter der Situation besonders leiden. Hierfür arbeiten sie auch mit den Lokalregierungen zusammen. Die Ausgabe fand in verschiedenen Distrikten Nepals - von Haus zu Haus und von Tür zu Tür - statt. Bisher versorgt wurden die Distrikte Sunsari, Bhaktapur, Jhapa 1, Jhapa 2 und Sindhupalchowk, welcher zusätzlich Anfang Juni von einer Überschwemmung betroffen war.
Die Women`s Foundation unterstützt hier auch den Aufbau und Unterhalt einer Quarantäne- und Isolationsstation.

Die Kevin Rohan Memorial Eco Foundation verteilt Lebensmittel an bedürfte Familien (ein Paket reicht bis zu einen Monat für 3 bis 6 Menschen), sowie warme Speisen an Covid-Infizierte in Heimquarantäne. Kranke Senior*innen aus der Umgebung können zudem mit Sauerstoff versorgt werden.

Die Menschen in dem südindischen Distrikt Anantapur sind aufgrund anhaltender Dürren ohnehin in Not, die wiederkehrenden Lockdowns haben die Situation der Menschen weiter dramatisch verschlechtert und bedrohen nun ihre Ernährungssicherheit. Unsere Partner*innen von Timbaktu Collective leisten in diesen Gebieten deshalb Unterstützung für besonders betroffene Familien und verteilen Lebensmittelpakete (für je drei Wochen), zahlen Überbrückungshilfen an Mitarbeiter*innen des Kollektivs und klären mit Druckprodukten über das Virus auf. Bis Mitte Juni konnten sie so bereits 357 Familien unterstützen.


Stimmen unserer Partner*innen

Bablu Ganguly von Timbaktu Collective berichtete am 10. Juni aus Indien: „Wir hören, dass sich die Lage im Land verbessert, aber hier in den Dörfern scheint es noch keinen Rückgang zu geben. Ich bin mir aber sicher, dass das bald der Fall sein wird.
Wir sorgen uns vor allem um die dritte Welle. Dieses Mal haben die Politiker*innen versagt, und bei den Menschen wächst die Panik, dass es ohne Impfungen in der nächsten Welle wirklich schlimm wird. Aber das liegt in der Zukunft.
Inzwischen bricht die Wirtschaft zusammen, und es scheint keinen Plan zu geben, wie damit umgegangen werden soll. Alle Preise schießen in die Höhe, und die Lockdowns sind nicht abgestimmt, weil jeder Staat für sich entscheidet. Deshalb ist es sehr mühsam, materielle Güter zu transportieren.
Mangelernährung und Hunger sind auch ein Problem, und deshalb richten wir uns in unserer Arbeit nicht nur an Covid-19 Betroffene, sondern an alle Armen, Alten und Gebrechlichen, sowie Mütter mit Kindern. [...] Einige der Auszubildende des Colleges wurden positiv getestet, aber sie haben es überstanden. Einer der Jungen hat jedoch seinen Vater verloren. […]


Angelika Ehrle von Deepam in Indien berichtete uns am 26. Mai folgendes: „Obwohl wir uns hier auf dem Land viel draußen oder in gut ventilierten Räumen aufhalten, gibt es jetzt in der Umgebung und auch in Auroville wesentlich mehr positiv Getestete als zuvor. Momentan haben viele Leute Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen, leider auch einige unserer Mitarbeiter*innen und nahestehende Familien. Die meisten Familien in den Dörfern wohnen auf engem Raum - Abstand zu halten ist kaum möglich. Da in den Dörfern - aus Angst vor Stigmatisierung - kaum getestet wird, wissen wir nicht wirklich, wie viele COVID-Erkrankte es tatsächlich gibt […]. Unglücklicherweise gab es bisher zwei Corona-bedingte Todesfälle in Auroville und in unserem Bekanntenkreis in den Dörfern werden auch mehr und mehr Todesfälle bekannt.”

Sie warnt außerdem vor drohender Mangelernährung aufgrund steigender Lebensmittelpreise: „In Indien leben viele Menschen von dem, was sie täglich verdienen (die Familien unserer Kinder eingeschlossen) und kämpfen täglich damit, sich über Wasser zu halten. Viele Menschen haben nach dem monatelangen Lockdown ihre Jobs verloren oder der Verdienst reicht nicht zum Leben. Die Regierung versorgt die meisten der ärmsten Haushalte mit einer kleinen Menge Reis, Hülsenfrüchten, Öl und Zucker, aber nicht mit Obst und Gemüse. Steigende Lebensmittelpreise und veränderte Ernährungsgewohnheiten (weg von den traditionellen gesunden Hirse-Arten und wildwachsenden Spinatsorten, hin zu industriell verarbeiteten Lebensmitteln) haben dazu geführt, dass sich viele Menschen in Indien sehr schlecht ernähren. Besonders seit dem Lockdown verschlechtert sich die Gesundheit (insbesondere) der Kinder stark. Ohne das gesunde Mittagessen und die nahrhaften Zwischenmahlzeiten bei Deepam mussten schon drei Kinder wegen lebensgefährlich niedriger Hämoglobinwerten (unter 4 mg) Bluttransfusionen erhalten.”


Ramesh Sharma, General Sekretär von Ekta Parishad, berichtet im Interview mit einem indischen Nachrichtensender über die desolate Situation von Adivasi (Selbstbezeichnung Indigener) während der Coronapandemie: „Bereits lange vor Covid sind Adivasi an anderen [behandelbaren] Krankheiten verstorben. Nichts davon hat unsere Regierung jemals erschüttert. Warum also sollten sie jetzt etwas tun? […] Es gibt keinen Grund für Adivasi der Regierung zu vertrauen, wegen des Verrats, dem sie im Laufe der Jahre ausgesetzt waren. Es gibt eine große Anzahl von Covid-Fällen, aber die Adivasi ziehen es vor, zu sterben anstatt sich behandeln zu lassen. […] Es gibt keinen separaten Plan für die Aufklärung dort. Es gibt keine Verfügbarkeit von Schutzausrüstung als solche. Die lokalen Behörden versuchen ihr Bestes mit der Versorgung, aber wegen der großen Nachfrage wird kaum geliefert.“ Er empfiehlt, auch die traditionelle Medizin der Adivasi zu nutzen: „Ein klügerer Weg, sich hier der Genesung zu nähern, besteht also wahrscheinlich darin, sich auf ihre traditionelle Medizin und deren immunitätssteigernden Elemente zu verlassen und sie zu verwirklichen.“
Der Aktivist Thanaraj, der sich ebenfalls in der Basisbewegung Ekta Parishad engagiert, äußert sich ähnlich: „Es schien mir schon immer, dass Indigene doppelt bedroht sind. Natürlich ist COVID-19 ein großes gesundheitliches Problem, aber die anhaltende Existenzkrise hat diese Menschen noch verletzlicher gemacht. Unser Team versucht, ihre gesundheitliche Situation zu verbessern. […] Nach unseren stetigen Bemühungen hören Regierungsvertreter*innen inzwischen zu und nehmen einige unserer Forderungen an.“

(Stand: 11. Juni 2021)


Stimmen von Begünstigten

Chanmunder Devi: "Ich bin 65 Jahre alt und Witwe. Ich gehöre der Mushar (Dalit)-Gemeinde an. Ich lebe allein hier in Naubatpur. Obwohl ich Anspruch auf staatliche Leistungen habe, die geschaffen wurden, um älteren Menschen wie mir zu helfen, die keine Hilfe haben und hilflos sind, blieben meine Bitten nach Unterstützung bisher ungehört.
Heute überlebe ich, indem ich Lumpen sammle und an lokale Händler verkaufe. Nach der Pandemie herrschte bei mir zu Hause eine große Lebensmittelknappheit.
Obwohl Ekta Parishad uns mit Lebensmittelrationen versorgt und beim Impfen hilft, wo bleibt die staatliche Unterstützung für Menschen wie uns?"


"Mein Name ist Andho Devi und ich gehöre einer Stammesgemeinschaft an. Ich bin 68 Jahre alt und lebe mit meinem Mann im Dorf Phular. Ich kann nicht wie andere Frauen in meinem Dorf auf dem Feld arbeiten.
Aber die Leute sagen, dass ich eine gute Folksängerin bin. Ich liebe es, Volkslieder zu singen und fühle mich geehrt, wenn mich die Leute mit ein paar Rupien für meine Lieder belohnen. Das war in den letzten Jahren meine einzige Lebensgrundlage.
Obwohl es keine Unterstützung der Regierung gibt, hat mir Nirbhay Singh von Ekta Parishad letztes Jahr ein paar Ziegen zur Verfügung gestellt. Mein Mann und ich haben jetzt eine zuverlässige Einkommensquelle. Auch in diesem Jahr bekam ich Unterstützung durch ein Lebensmittelpaket von Ekta Parishad. Ich kann die Emotionen anderer Menschen, die so wie ich während der schweren Zeit der Pandemie Hilfsgüter erhalten haben, nicht sehen, aber ich kann sie fühlen."


Leela ist eine 85-jährige Frau aus Pankode im Distrikt Thiruvananthapuram in Kerala. Sie ist eine von Hunderten, die seit Jahren für ihre Landrechte kämpfen. Sie hat keine Unterstützung durch die Regierungsprogramme in Kerala erhalten.
Leelas Familie gehört zu den Hunderten in Kerala, die im Rahmen der Hilfsaktionen von Ekta Parishad durch Lebensmittelpakete unterstützt wurden.


Bibinika Pradhan: "Der Kotagarh-Block im Bezirk Kandhamal in Odisha ist die Heimat des Kondh-Stammes. Ich lebe hier seit 2004, kurz nachdem ich zu Ekta Parishad gekommen bin. Ich freue mich sehr, die Stammeskinder in diesen schwierigen Zeiten mit leckerem Sattu zu unterstützen.
Ich glaube, dass Kinder sowohl Nährwerte als auch guten Geschmack in ihrem Essen brauchen. Das selbstgemachte Sattu ist perfekt, um beides zu bieten und wird sowohl von Kindern als auch von ihren Eltern zunehmend nachgefragt.
Bis heute habe ich bereits 200 Kinder in meinem Bezirk unterstützt und hoffe, in den kommenden Tagen noch viele andere erreichen zu können."


Nurani Jain: "Doomarbahra liegt in einem dichten Waldgebiet des Distrikts Gariaband in Chhattisgarh. Die Schulen und Anganwadis (Kinderbetreuung) sind seit März 2020 geschlossen, was zu vielen Problemen für die 92 Kinder geführt hat, die an diesen Schulen für ihre Grund- und Mittelstufe eingeschrieben waren.
Ebenso bleiben fast 29 Kinder unter 6 Jahren, die in Anganwadis eingeschrieben waren, unbeaufsichtigt. Mit Unterstützung von Ekta Parishad beschloss ich, Hilfsaktionen zu starten, indem ich zunächst die Kinder ansprach und ihnen verzehrfertige Nahrungsergänzungsmittel sowie Honig zukommen ließ.
Ich freue mich, sagen zu können, dass wir bis heute Nahrungsergänzungsmittel an fast 2.000 Kinder in Chhattisgarh verteilt haben."


Sita Shah lebt seit der Scheidung von ihrem Mann allein mit ihrer Tochter. Früher verrichtete sie Tagelohnarbeit, verkaufte manchmal Socken und andere Kleider auf der Straße und verdiente wenig Geld für ihren Lebensunterhalt. Sita Shah und ihre Tochter hatten von Tag zu Tag mehr Schwierigkeiten - extreme Armut herrschte. Sie hatten nicht einmal genug, um ihr tägliches Überleben zu sichern.
„Ich habe ein kleines Straßengeschäft mit dem Verkauf von Kleidung angefangen und Kredite aufgenommen – dann begann der Lockdown. Früher habe morgens und abends Kleidung auf dem Gehweg verkauft, wie es die Regierung erlaubte. Aber seit Beginn des Lockdowns Ende April dürfen wir unser Geschäft nicht wieder aufnehmen“, berichtet Sita Shah. Sie sagte, sie habe gedacht, sie könne im Zuge der Lockerung wieder mit dem Straßenverkauf beginnen, aber sie habe sich geirrt.
Straßenverkäufer*innen gehören zu den am stärksten von der Sperrung betroffenen Menschen, da sie jeden Tag für ihr Überleben arbeiten müssen und die meisten von ihnen bereits ihre Ersparnisse aufgebraucht haben. Die Unterstützung durch das Hilfsprogramm der WFN macht sie sehr glücklich. Aufgrund der Hilfspakete konnten arme Familien wie sie ihr tägliches Überleben sichern.


Die meisten können sich ein Leben, in dem es täglich um den Kampf ums Überleben geht und Familien nur von der Hand in den Mund leben– ohne Unterstützung der Regierung - gar nicht vorstellen. Inmitten des Lockdowns organisierte die Women’s Foundation mit Unterstützung von Familie, Freund*innen und Spender*innen ein Hilfsprogramm zur Lebensmittelverteilung, das sich an bedürftige Menschen richtet.
Namuna Shrestha ist eine der Frauen, die auf diese Hilfe angewiesen war, sie berichtet: „Wir haben unser Essen eingeschränkt, weil wir durch den Lockdown nicht nach draußen gehen konnten, um Geld zu verdienen. Für arme Familien mit kleinen Kindern, zu denen auch wir zählen, ist es hart. Wenn die Situation anhält, droht vielen von uns Hunger. Der Staat hat in dieser Krisenzeit nichts getan, um die armen Familien zu unterstützen“.
Ähnliche Geschichten gibt es auch in den Städten, wo die Regierung Ausgangsbeschränkungen verhängt, ohne zugleich Programme zu initiieren, um den Menschen in Not zu helfen. Die Menschen waren der Women´s Foundation sehr dankbar, dass sie sie in einer so schwierigen Situation unterstützt.