COVID-19 weltweit

Corona bzw. Covid-19 ist weiterhin in aller Munde. Selten hat ein einziges Thema alle Gesellschaften und Kulturen so beherrscht. Die Menschen stehen vor der Herausforderung, mit der möglichen Virusinfektion umzugehen, unabhängig davon, ob sie im Globalen Norden oder im Globalen Süden leben. Die Ausgangsvoraussetzungen sind von Land zu Land und Region zu Region allerdings sehr verschieden.  Der Zustand der Gesundheitssysteme, die Versorgungslagen sowie die sozio-ökonomischen Voraussetzungen variieren stark. Vielerorts stellt(e) sich die Frage, wie lange ein Lockdown wirtschaftlich tragbar ist.

Im vergangenen Jahr wurde das öffentliche Leben weltweit zurückgefahren. Grenzschließungen waren die Regel. Die Regulation des Alltags reichte von Direktiven, Zuhause zu bleiben (Kenia) bis zu drakonischen Notstandsmaßnahmen, die auf den Straßen durch Militärs kontrolliert wurden (Peru und Nepal). Der ökonomische Zusammenbruch des informellen Arbeitssektors, prekäre Gesundheitssysteme, hilflose Regierungen und eine insgesamt mangelhafte Daseinsvorsorge mündeten für die Menschen in vielen unserer Partnerländer in Unsicherheit und dem Erleben restriktiver Gewalt. Vielerorts lockern die Regierungen allmählich ihre Maßnahmen, häufig nicht aufgrund eines sinkenden Infektionsgeschehen, sondern deshalb, weil die wirtschaftlichen Restriktionen für die Menschen nicht mehr tragbar sind.

Unsere Partnerorganisationen vermittelten uns ihre Sorge über diese Zustände. Angst und Unsicherheit verbreiteten sich. Gleichzeitig wurde in der Krise deutlich: Die jahrelange Kooperation mit unseren Partnerorganisationen hat Strukturen und Ressourcen geschaffen, die vielen Menschen auch in der Krisenzeit weiterhelfen, ihnen Widerstandskraft geben und die Bereitstellung von Nothilfemaßnahmen ermöglichten. Die Menschen in unseren Partnerorganisationen wollen wir weiterhin unterstützen und ihre Arbeit sowie die gewachsenen Strukturen vor Ort, gemeinsam mit unseren Partner*innen, aufrechterhalten.

Einen Bericht über die von uns im vergangenen Jahr geförderten Nothilfemaßnahmen finden Sie hier.

Wie die Situation in unseren Partnerländern derzeit aussieht, können Sie hier nachlesen (Stand: Ende Mai 2021):



Äthiopien

Bis Juni 2021 wurden in Äthiopien über 272.000 Corona-Infektionen erfasst. Damit ist das Land unter den Ländern des Horns von Afrika am stärksten betroffen, mit 110 Millionen Einwohner*innen ist es jedoch auch das bevölkerungsreichste. Ministerpräsident Abiy Ahmed rief bereits im April einen fünf Monate andauernden nationalen Ausnahmezustand aus. Die damit einhergehenden drastischen Maßnahmen für Privathaushalte schienen zunächst erfolgreich. Eine erste Welle von Juli bis Mitte September und eine zweite im Dezember ließen jedoch die offiziellen Infektionszahlen in die Höhe schnellen. Dies vor allem in der Landeshauptstadt Addis Abeba. Im März und April gab es einen erneut sehr starken Anstieg der Infektionen, diese „dritte Welle“ ist jedoch, zumindest den offiziellen Zahlen nach, mittlerweile wieder abgeklungen.

Am 13. März 2021 starteten die Impfungen in Äthiopien. Das Ziel der äthiopischen Regierung ist es, bis Ende 2021 20 Prozent der Bevölkerung geimpft zu haben. Aktuell scheinen aber erst 1,8 Millionen Menschen – also etwa 1,6 Prozent -  ihre erste Impfung erhalten zu haben. Verlässliche Zahlen über den genauen Impfstand sind leider nicht verfügbar.
Äthiopien ist auch stark von den wiederkehrenden Heuschreckenschwärmen betroffen. Außerdem eskalierte Ende 2020 ein Konflikt um die Tigray-Region zwischen der Äthiopischen Armee und der „Volksbefreiungsfront von Tigray“.

In den nördlichen umkämpften Regionen um Tigray sind derzeitig rund zwei Millionen Kinder, Frauen und Männer vertrieben, insgesamt sind rund fünf Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Betroffen sind auch vier Flüchtlingslager, die zuvor Tausenden eritreischen Flüchtlingen Zuflucht boten. Etwa 60.000 Äthiopier*innen sind bereits in den Sudan geflohen. Schon vor Ausbruch des Bürgerkrieges in der Region war ein Großteil der ländlichen Bevölkerung, infolge vergangener Dürrejahre, von Lebensmittelhilfe abhängig. Diese Situation wird nun verschärft - vielerorts verhinderte der Konflikt bereits in den vergangenen Monaten das Einholen der Ernte und nun das nötige Pflügen der Felder in Vorbereitung auf die Sommerregenzeit. Die Vereinten Nationen warnen vor einer bevorstehenden, massiven Hungersnot.

Um die humanitären Hilfestellungen, die wegen der Pandemie und in den Schutzcamps von Tigray erforderlich sind, leisten zu können, sind internationalen Hilfen dringend nötig. Allerdings lässt die Regierung die Hilfsmaßnahmen kaum bis zu den Bedürftigen gelangen. Hier scheint sich zu wiederholen, was der kommunistische Diktator Mengistu schon 1983 und 1984 versuchte, ein Genozid durch Aushungern ...


Bolivien

Inzwischen haben sich offiziell über 360.000 Menschen in Bolivien mit dem Coronavirus infiziert, über 14.000 Menschen seien in Verbindung mit der Erkrankung verstorben. Die Infektionsrate scheint vergleichsweise niedrig zu sein. Aufgrund von geringen Testkapazitäten wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen. In Verbindung mit einem fragilen Gesundheitssystem, überlasteten Krankenhäusern und Ärztestreiks, begünstigen die vielen nicht erfassten Fälle die Ausbreitung des Virus in Bolivien. Besonders für indigene Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten gibt es weder geeignet ausgestattete Krankenhäuser, noch Medikamente zur Versorgung der Erkrankten.

Am 28. Januar sind die ersten 20.000 Sputnik V-Impfdosen in der bolivianischen Hauptstadt La Paz eingetroffen. Wie viele andere lateinamerikanische Länder, ist auch Bolivien auf das COVAX Programm der Weltgesundheitsorganisation angewiesen. Im März kam dessen erste Lieferung mit 228.000 Impfdosen in Bolivien an. Bei einer Bevölkerung von 11,35 Millionen Einwohner*innen wecken Lieferungen dieser Größenordnung wohl nur wenig Hoffnung auf eine erfolgreiche Impfkampagne innerhalb der nächsten Monate. Aktuell sind knapp 1,6 Millionen Impfdosen (Erstimpfung) verabreicht worden, somit haben bisher etwa 11% die Erstimpfung erhalten und 3% auch schon die zweite Impfdosis (Stand 29.05.2021).

Bis dahin kämpft das kleine Land, das ohnehin durch politische Turbulenzen der letzten Monate geschwächt wurde, mit zunehmenden Infektionen und Todesfällen. Auch Teile des Personals unseres Partners, der Tahuichi Fußballakademie, sind in den letzten Wochen an Covid-19 erkrankt, aber inzwischen wieder gesundet.

Die Schüler*innen der Akademie konnten nur zum Teil wieder zurück in die Schule, da sich die wirtschaftliche Lage vieler Familien zunehmend verschlechtert. Laut unseren Ansprechpartner*innen bei der Fußballakademie, ist die Methode der virtuellen Schulausbildung zwar unter den gegebenen Umständen notwendig, aber wenig erfolgreich, da kaum eine Familie über die passende technische Ausrüstung oder den notwendigen Raum verfügt.
   


Brasilien

Laut Daten der WHO haben sich in Brasilien mittlerweile etwa 16,5 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Über 462.000 Menschen sind bereits mit oder an der Krankheit gestorben. Brasilien bildet damit den „Hotspot“ der Pandemie in Lateinamerika, selbst wenn zugrunde zu legen ist, dass es keine wirklich umfassende Datenerfassung gibt.  Was die Anzahl an Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenzwert) betrifft, soll Brasilien zum gegebenen Zeitpunkt mit 203,2 aber deutlich über dem der USA und Indien liegen (Stand 31.05.2021). Da auch in Brasilien keine kohärente Erfassung von Daten existiert, ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Zusätzlich scheint sich nun eine Mutation des Virus mit sehr viel höherem Ansteckungsrisiko auszubreiten. Auch Menschen, welche bereits an Corona erkrankt waren und daher als immun eingestuft wurden, können sich mit der Mutation erneut infizieren. Momentan steigen die Ansteckungszahlen in Brasilien so rasant, dass es in vielen Krankenhäusern zu Mangel an lebensrettenden Medikamenten und Sauerstoff kommt.

Die fehlende staatliche Unterstützung im Kampf gegen das Virus führt dazu, dass die Bevölkerung zum Teil selbst Maßnahmen ergreift, sich gegen das Virus zu wappnen. So desinfizierten die Bürger*innen beispielsweise selbst ihre Wohnviertel oder verteilten Nahrungsmittel und Hygieneartikel an Bedürftige. Gerade die Ärmsten der Bevölkerung sind auf diese Hilfen angewiesen. Ein Gesetzesbeschluss über Nothilfen für die ärmsten Teile der Bevölkerung wurde vor kurzem vom Präsidenten Bolsonaro gekippt. Die bewusste Handlungsverweigerung im Kampf gegen Covid und weitere desaströse politische Entscheidungen Bolsonaros bleiben jedoch nicht ohne Folgen: Mehrere Anzeigen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden mittlerweile am internationalen Strafgerichtshof gestellt. Eine der Anzeigen, gestellt von zwei Vertreter*innen indigener Gruppen, wurde mittlerweile zugelassen.

In Brasilien wurde mittlerweile mit dem Impfen begonnen. Mehr als 100 Millionen Dosen des Impfstoffs „Coronavac“, der vom Butantan-Institut in São Paulo in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Pharmakonzern Sinovac produziert wird, wurden Anfang Januar von der Regierung bestellt. Auch der Impfstoff von AstraZeneca wurde zugelassen. Nach Angaben der John Hopkins University (JHU) in Baltimore wurden bis jetzt (Stand: 21.04.2020) über 45 Millionen Menschen erstgeimpft, was einer Quote von knapp 21 Prozent entspricht. Durch mangelnden Impfstoff ist die Impfkampagne momentan allerdings ins Stocken geraten.


El Salvador

Im kleinen mittelamerikanischen Staat El Salvador mit seinen ca. 7 Millionen Einwohner*innen verhängte Präsident Nayib Bukele am 21. März 2020 einen landesweiten Lockdown, der als einer der striktesten in Lateinamerika eingestuft wurde. Die Regierung ging scheinbar davon aus, dass sich die Bevölkerung nur an die Corona-Eindämmungsmaßnahmen hielte, wenn diese mit der Verbreitung von Angst – über die nationalen Fernseh- und Radiokanäle – sowie mit Gewalt – über staatliche Sicherheitskräfte – durchgesetzt würden. Verstöße gegen die Quarantäneregeln wurden mit bis zu einem Monat Haft sanktioniert.

Das Land, in dem ein Drittel der Bevölkerung von Armut betroffen ist, und das von gewaltsamer Banden-Kriminalität sowie von Massenmigration – insbesondere in die USA – gekennzeichnet ist, war auf die Corona-Pandemie schlecht vorbereitet. Das Angebot zur Gesundheits- und Notfallversorgung ist mit Ausnahme der Hauptstadt San Salvador insbesondere in ländlichen Gebieten unzureichend. Das medizinische Personal war einer hohen Ansteckungsgefahr ausgesetzt und stieß schnell an die Grenzen seiner Kräfte. Mittlerweile haben sich laut WHO knapp 73.000 Menschen mit dem Virus infiziert, 2.245 sind gestorben (Stand 31.05.2021). Diese Zahlen sind allerdings mit äußerster Vorsicht zu betrachten, da die Testkapazitäten in El Salvador sehr gering sind.

Am 17. Februar wurde zwar die erste Person, eine 53-jährige Krankenschwester, mit dem Impfstoff von AstraZeneca aus indischer Herstellung, geimpft, die erste Lieferung umfasste jedoch insgesamt nur 20.000 Dosen. Impfungen für 4,5 Millionen Bürger*innen wurden über das COVAX-Programm der WHO bestellt. Insgesamt sind aber erst 1.100.000 Menschen erstgeimpft, was einer Quote von 17,3 Prozent entspricht (Stand: 31.05.2021).


Ghana

In Ghana treffen die wirtschaftlichen Einbußen infolge der Pandemie auf bestehende Probleme wie eine hohe Jugendarbeitslosigkeit. Außerdem reihte sich ein turbulenter Wahlkampf in die Liste an Herausforderungen ein.

Die restriktiven Maßnahmen im Zuge von Corona schränken auch das ghanaische gesellschaftliche Leben ein: öffentliche Versammlungen, Sportveranstaltungen und Konferenzen konnten und können nur eingeschränkt stattfinden. Eine allgemeine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung und regelmäßige Temperaturkontrollen sind an der Tagesordnung. Insbesondere die Accra Metropolitan Area und Kumasi sind von hohen Fallzahlen betroffen.  Auch wenn die gesamte Zahl der neu erfassten Fälle momentan sinkt, sind Schulen und Universitäten im ganzen Land nur für Abschlussklassen geöffnet. Kinder und Jugendliche sind demnach weiterhin besonders betroffen. Durch die Schließung der Schulen erlebten sie bereits im vergangenen Jahr zum einen verminderten Zugang zu Lebensmitteln und grundlegenden Gütern - zum anderen waren sie infolge dessen vermehrt körperlicher Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt. Die damit einhergehenden physischen und psychischen Folgeschäden werden in ihrem vollen Ausmaß wohl erst deutlich später erfassbar sein.

Am 24. Februar 2021 erhielt das westafrikanische Land die erste Lieferung von Corona-Impfstoffen. Bis Ende April wurden über 850.000 Menschen in Ghana geimpft, was einer Impfquote (Erstimpfung) von 2,74 Prozent entspricht. Jedoch hat es seitdem kaum neue Impfungen gegeben, da es auch dort an Impfstoff mangelt.


Indien

Indien, ohnehin stark von der COVID-19 Pandemie betroffen, erlebt derzeit einen massiven, ungebremsten Anstieg von Fallzahlen. Während der 7-Tages Inzidenzwert Mitte Februar 2021 noch bei knapp unter 6 lag, stieg er bis zum 9. Mai 2021 auf seinen bisherigen Höhepunkt von 198 (Stand: 31.05.2021). Mehr als 28 Millionen Infizierte zählt das Land, rund 329.000 Inder*innen sind nach offiziellen Angaben gestorben. Die Datenlage ist allerdings kaum gesichert. Die Dunkelziffer wird als fünf- bis zehnmal höher eingeschätzt. Häufig nicht aufgrund besonders schwerer Verläufe, sondern aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung und insbesondere fehlendem Sauerstoff. Seit einigen Wochen tritt unter Covid-Patient*innen ein sehr aggressiver Pilzbefall auf, der offiziell in 7.250 Fällen diagnostiziert wurde und zu mindestens 219 Toden führte. Die Verbreitung dieses „schwarzen Pilzes“ erfolgt wahrscheinlich durch Luftbefeuchter und verschmutztem Wasser in Sauerstofftanks.

Durch die hohen Fallzahlen werden momentan auch außerhalb der abgeriegelten Containement Zones (Bereiche mit sehr hohen Fallzahlen) wieder Ausgangssperren eingeführt. In den erneut geschlossenen Schulen wurden die Abschlussprüfungen im Mai und Juni 2021 verschoben und zu Teilen ganz abgesagt.

Indien befindet sich in einer Rezession, deren Folgen insbesondere für die Menschen im informellen Sektor verheerend sind. Indische Großstädte erlebten zeitweise einen Massenexodus mit humanitärer Krise. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Lockdowns führten dazu, dass Millionen von Menschen ihre Lebensgrundlage verloren haben. Abriegelungen und Angst vor COVID-19 zwangen viele zurück in ihre Dörfer, in denen es weder genügend Nahrung noch wirtschaftliche Existenzgrundlagen gibt. Diese Situation wird durch den erneuten Lockdown weiter verschärft.

Am Samstag, den 16. Januar 2021, startete in Indien die größte Impfkampagne weltweit. Die Regierung plant, bis Juli 2021 300 Millionen der insgesamt 1.3 Milliarden Menschen zählenden Bevölkerung zu impfen. Zuerst sollen „systemrelevante“ Personen, wie medizinisches Personal und Polizei geimpft werden, der Rest der Bevölkerung soll folgen. Die indische Regierung setzt große Hoffnungen in den vom indischen Serum Institut hergestellten Impfstoff Covishield- auch, um so dem wirtschaftlichen Abwärtstrend etwas entgegen setzen zu können. Bis heute sind mit etwa 200 Millionen verabreichten Dosen knapp zwölf Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 3,1 Prozent haben schon die zweite Dosis erhalten.  Anlässlich der rasant steigenden Fallzahlen ist das indische Programm „Neighbourhood First“, bei dem Indien seinen Nachbarländern zehntausende Dosen seines Impfstoffes zur Verfügung stellte, vorerst gestoppt. So soll die Impfung der indischen Bevölkerung noch schneller vorangetrieben werden.


Kenia

Die Corona-Pandemie in Kenia befindet sich derzeit in der dritten Welle. Offiziell verzeichnete das Land mit seinen rund 50 Millionen Einwohner*innen seit Beginn der Pandemie rund 171.000 bestätigte Fälle (Stand: Mai 2021). Jedoch wird davon ausgegangen, dass die Dunkelziffer aufgrund mangelnder Testkapazitäten sehr viel höher ist. Unsere Partner*innen berichten, dass inzwischen jede*r Kenianer*in in ihrer/seiner Großfamilie Tote zu beklagen hatte – ob diese an oder mit COVID verstarben, ist dabei nicht nachzuvollziehen.

Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sind in Kenia im informellen Sektor beschäftigt. Viele dieser Tätigkeiten konnten aufgrund der Ausgangssperren und viruseindämmenden Maßnahmen in den vergangenen Monaten nicht ausgeübt werden, so dass die Familien ihr Einkommen verloren. Besonders Kinder sind von Hunger betroffen, wenn Familien in Armut gedrängt werden. Die Nahrungsknappheit wird außerdem in einigen Gebieten Kenias durch wiederholte Heuschreckenplagen verstärkt, die die Ernten auf den Feldern vernichten. Bereits vor der Coronakrise sorgten sie dafür, dass die Menschen vor allem im Norden Kenias um ihre Existenz fürchteten. Darüber hinaus steigen die Preise für Lebensmittel, Benzin etc. kontinuierlich. Die Situation für Tagelöhner*innen verschlechtert sich zunehmend.

Obwohl die Schulen in Kenia seit Januar 2021 wieder geöffnet sind, wurden Kindergärten erneut Anfang März geschlossen. Gleichzeitig wurden erneut Ausgangsbeschränkungen und Restriktionen als Reaktion auf zuletzt hohe Infektionszahlen verordnet.
Kinder und Jugendliche waren monatelang nicht in der Schule. Familien sind mit Armut, Hunger und Unsicherheiten konfrontiert. Die zur Einschränkung der Pandemie erlassenen Maßnahmen sorgen für einen Anstieg genderbasierter, sexueller und familiärer Gewalt und Missbrauch, sowie zu Ausbeutung und Frühschwangerschaften. Dies führt in Kenia ebenfalls zu einer stärkeren Verbreitung von HIV unter Jugendlichen und Kindern. Zu den ernsten gesundheitlichen Folgen und Stigmatisierungen tritt mit einer HIV Infektion die Diskriminierung, die es noch weiter erschwert, einen Job zu finden. Gleichzeitig bedeutet eine HIV Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder sogar tödlichen Verlauf einer COVID-19 Infektion, auch bei Kindern und Jugendlichen.

Immerhin konnte Kenia Mitte Dezember 24 Millionen Impfdosen zur Bekämpfung des Coronavirus bestellen. Anfang März hat Kenia eine Million Impfdosen durch COVAX erhalten, über 960.000 Dosen wurden bereits verabreicht. Laut einer Umfrage der World Bank zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf Haushalte in Kenia sind 75 Prozent der Bevölkerung bereit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Bevölkerungsgruppen mit höheren Bildungsabschlüssen zeigten eine größere Impfbereitschaft.


Nepal

Das kleine Land, umgeben von den höchsten Bergen der Welt, wurde von der Pandemie schwer getroffen. Die medizinische Versorgungslage des Landes ist schwach: Es mangelt an Testmöglichkeiten, Intensivbetten, Sauerstoff, Impfstoff und Personal. Aufgrund der unzuverlässigen Datenerfassung ist anzunehmen, dass die tatsächliche Anzahl der Infektionen viel höher ist als die offiziell gemeldeten 557.000 Fälle (Stand: 31.05.2021).

Nachdem in Indien Mitte April eines der größten hinduistischen Feste stattfand, zu dem auch viele nepalesische Gläubige pilgerten, kehrten diese Ende April in Ihre Dörfer zurück, vielerorts wohl mit der indischen Virusmutation im Gepäck. Partner*innen der Zukunftsstiftung Entwicklung sprechen von einer Infektionsrate von 50% in der Hauptstadt Kathmandu.

Gleichzeitig wirkt sich die Pandemie stark auf die beiden wichtigsten Wirtschaftssektoren des Landes aus: Die Tourismusbranche sowie Handwerks- und Textilproduktion verzeichneten erhebliche Einbrüche. Darüber hinaus haben die verschiedenen Lockdowns in den Nachbarländern Nepals, in denen ein großer Teil der nepalesischen Bevölkerung arbeitet, zu einem deutlichen Rückgang des Überweisungszuflusses geführt, was wiederrum die wirtschaftliche Lage noch weiter verschlechtert. Die Krisensituation ließ die psychischen Erkrankungen in Nepal ansteigen. So berichtet die nepalesische Polizei von einer deutlich erhöhten Suizidrate mit 16-18 Suiziden pro Tag im Jahr 2020.

Am 27. Januar wurden Regierungsvertreter*innen und die ersten medizinischen Fachkräfte mit dem durch die Gesundheitsbehörden zugelassenen COVID-19 Impfstoff von AstraZeneca geimpft. Die Impfreihenfolge sieht die Impfung von Regierungsangehörigen und Behördenangehörigen; Ärzt*innen und Pfleger*innen sowie Menschen mit Vorerkrankungen und dann über 50zig-Jährige vor. Am 28. April waren in Nepal rund 2.100.000 Menschen erstgeimpft, was einer Quote von 7,4 Prozent der Bevölkerung entspricht. Aufgrund der verheerenden Situation im Nachbarland Indien – welches Nepal, neben China, zuvor mit Impfstoff belieferte -, bleibt die Versorgung mit Impfstoff derzeit vielerorts aus.

Der einzige Weg, sich vor dem Virus zu schützen, scheint derzeit die komplette Isolation zu sein. Vorraussetzung dafür sind Ersparnisse und/oder Lebensmittelvorräte.


Pakistan

Auch in Pakistan steigen die Infektionszahlen momentan wieder drastisch an. Das Land hatte den ersten Lockdown am 18. Mai 2020 aufgrund schwerer wirtschaftlicher Konsequenzen als eines der ersten Länder beendet. Seitdem hat die Regierung einen sogenannten „smart-Lockdown“ in Form punktueller lokaler Ausgangssperrungen und Kontaktbeschränkungen eingeführt. Dem Wirtschaftssektor wurde es auf diese Weise ermöglicht, größtenteils unter regulären Bedingungen zu operieren. Die Schulen bleiben mit Ausnahme der 9. und 10. Klasse geschlossen.

Die Impfkampagne mit dem in Indien hergestellten Impfstoff von AstraZeneca hat am 16. Januar begonnen. Der Zugang der ländlichen Bevölkerung und der ärmeren Schichten der städtischen Bevölkerung ist sehr begrenzt. Derzeit (Stand 20. April 2021) sind 4.700.000 Menschen in Pakistan erstgeimpft, was einer Quote von 2,2 % entspricht. Aufgrund der dramatischen Lage in Indien – dem Hauptzulieferer für Impfstoff in Pakistan – wird die Impfgeschwindigkeit vermutlich vorerst stocken.


Peru

Peru ist weiterhin sehr stark von der COVID-19 Pandemie betroffen und wird vom Auswärtigen Amt derzeit als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Bisher gibt es über 1,8 Mio. bestätigte Infektionen und 180.000 bestätigte Todesfälle, die in Verbindung mit einer COVID-19 Erkrankung stehen.  Somit ist Peru mit Abstand das am härtesten getroffene Land in der Region. Da der Zugang zu Impfstoff weiter eingeschränkt ist, liegt die Impfquote (Erstimpfung) derzeit bei 8,0 Prozent (Stand 31.05.2021).

Am 14. April 2021 gab die Regierung Perus bekannt, dass die Notfallquarantänemaßnahmen und Ausgangsbeschränkungen, die seit dem 31. Januar 2021 gelten, bis zum 31. Mai verlängert werden. Lehreinrichtungen bleiben somit geschlossen (voraussichtlich bis Juli 2021) und es besteht landesweit ein Veranstaltungs- und Versammlungsverbot sowie Maskenpflicht. Je nach Inzidenz können sich diese Beschränkungen regional unterscheiden. Doch die Gegenmaßnahmen der Regierung greifen nicht ausreichend. Millionen Peruaner*innen leben in kleinen Häusern eng bebauter Armenviertel, teilweise ohne Wasseranschluss - die Umsetzung der Quarantänemaßnahmen ist meist unmöglich.
Besonders Mädchen leiden unter der zusätzlichen Belastung durch Homeschooling, Betreuung von Geschwistern und der Mitarbeit im Haushalt. Die Schließungen von Schulen und Betreuungseinrichtungen haben darüber hinaus den Handlungsspielraum für Maßnahmen gegen Gewalt an Kindern begrenzt. Innerfamiliäre Gewalt hat stark zugenommen.

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation und der steigenden Arbeitslosigkeit wurden seit Beginn der Pandemie zusätzlich rund zwei Millionen Menschen in Armut gedrängt. Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung sind nicht formell beschäftigt und sozialversichert. Viele haben kein eigenes Bankkonto. Das führt dazu, dass Hilfszahlungen der Regierung persönlich abgeholt werden müssen und die Menschen sich somit einem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen. Hinzu kommt, dass das Gesundheitssystem überlastet bleibt. Seit Januar sind im Gesundheitssystem arbeitende Menschen täglich in den Armenvierteln Limas damit beschäftigt, COVID-19 Patient*innen zu betreuen und deren Angehörige zu testen. Aktuell sind landesweit von insgesamt etwa 2.800 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten nur noch 100 nicht belegt (Stand 31.05.2021). Die Lage in behandelnden Krankenhäusern wird zusätzlich durch weit verbreitete Krankheiten wie Malaria und das hohe Gewaltvorkommen in Peru zugespitzt.

Die Pandemie lässt das ohnehin geschwächte Vertrauen der peruanischen Bevölkerung in die Regierung weiter sinken. Knapp 500 Politiker*innen wurden dabei überführt, ihre Position ausgenutzt zu haben, um eine vorzeitige Impfung zu erhalten. Darunter auch der im November abgesetzte Präsident Vizcarra, sowie die Gesundheitsministerin, welche daraufhin zurücktrat. Damit wurde in Peru nun die fünfte Gesundheitsminister*in seit Beginn der Pandemie vereidigt. Die COVID-19 Impfkampagne mit dem chinesischen Sinopharm-Vakzin hat im Januar begonnen. Weitere Impfstofflieferungen von AstraZeneca und über das COVAX-Programm der Weltgesundheitsorganisation werden im Laufe des Jahres erwartet.



Philippinen

Die Philippinen verzeichnen bisher über 1,2 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Am vierten März 2021 haben die Philippinen erstmals 480.000 Impfdosen des AstraZeneca Impfstoffes durch die COVAX Initiative erhalten. Bisher wurden rund 3,4 Mil-lionen Dosen verabreicht. Die Philippinen erleben einen der härtesten Lockdowns der Welt. Die Schulen auf den Philippinen waren von März bis Oktober 2020 geschlossen. Nun ist Distanzunterricht wieder möglich, jedoch bleibt unklar, wann der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden kann. Aufgrund der besonders langen Schulschließungen, den schlechten Internetzugängen und der hohen Zahl an armen Familien, sind die Folgen der Schulschließungen für die Kinder fatal. Viele haben den Bildungsanschluss verloren und einige werden auch zukünftig nicht in die Schule zurückkehren können. Mehr Kinder wur-den in Zwangsheirat und Kinderarbeit gedrängt. Durch den langen und harten Lockdown sind Kinder vermehrt psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt ausgesetzt. Auch die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet ist seit den Lockdown-Maßnahmen extrem stark angestiegen.

Das Gesundheitssystem ist angesichts der Corona Pandemie überlastet und nur wenige Kapazitäten können für andere, essentielle Gesundheitsleistungen wie Schwangerschafts-vorsorge mobilisiert werden.

Die harten Ausgangsbeschränkungen und Maßnahmen, sowie das neue COVID-19 Gesetz werden militärisch durchgesetzt. Zehntausende Menschen wurden wegen Verstößen gegen die Pandemieregeln bereits verhaftet und in überfüllte Gefängnisse und Aufent-haltslager gebracht, wo sie einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Viele Men-schen haben jedoch aufgrund ihrer Armut und informellen Tätigkeiten keine Möglichkeit, sich an die Regeln der Regierung zu halten, da sie ihre Familien nicht versorgen können.

Glücklicherweise konnte die Ausbreitung eines mutierten Virus kürzlich vom Gesund-heitsministerium widerlegt werden. Nun hofft das Land durch eine Impfkampagne zeit-nah und nachhaltig die Krise zu bewältigen. Ziel der Regierung ist es, 2021 insgesamt 145 Millionen Impfungen zu erwerben und so knapp 70 Millionen Filipinos/Filipinas impfen zu können. Gleichzeitig stehen medizinisches Fachpersonal wie auch die Öffentlichkeit dem chinesischen Impfstoff Sinovac vermehrt kritisch gegenüber.


Simbabwe

Simbabwe hat bisher rund 38.000 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Die Dunkelziffer könnte allerdings um ein Vielfaches höher liegen, da es an Testkapazitäten mangelt. Die Impfkampagne begann Mitte Februar mit 20.000 Dosen des chinesischen Unternehmens Sinopharm, dessen Wirksamkeit jedoch gegen die südafrikanische Virusmutation, die in Simbabwe für mehr als 60 Prozent der Neuinfektionen verantwortlich ist, nicht vollends geklärt ist.

Das Gesundheitssystem Simbabwes ist überlastet und unterfinanziert. So gibt es beispielsweise mehrere Berichte darüber, dass Krankenhauspersonal Schutzkleidung seitens der Regierung verwehrt wurde. Während der Pandemie hat sich die langanhaltende Krise der Wasserversorgung verschlimmert. Die Regierung hat es nicht geschafft, einen kontinuierlichen, erreich- und bezahlbaren Zugang zu sauberem Wasser für die Bevölkerung zu gewährleisten. Dieser ist jedoch besonders in der Pandemiebekämpfung zentral. Tausende Frauen und Kinder verbringen Stunden an überfüllten Wasserausgabestellen, um Trinkwasser für ihre Familien zu erhalten und setzen sich so neben den vorher bestehenden Belastungen nun auch erhöhten Infektionsrisiken aus.

Simbabwe befindet ich seit Beginn der Pandemie immer wieder in harten Lockdowns. Die Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Bevölkerung sind fatal. Schätzungsweise sind nun 1,3 Millionen Menschen zusätzlich von extremer Armut betroffen. Damit sind insgesamt fast 49% der Bevölkerung extrem arm. Die Schließungen der Institutionen und der durch den Lockdown beschränkte Zugang zu Bildung, genereller Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherheit haben besonders schwerwiegende Folgen für Kinder. So sind auch in Simbabwe während der Pandemie immer mehr Kinder Gewalt, Ausbeutung, Unterernährung und Krankheiten ausgesetzt. Die strengen Regelungen und viruseindämmenden Maßnahmen werden in Simbabwe durch Sicherheitskräfte rigoros durchgesetzt. So wurden innerhalb der ersten vier Monate des Lockdowns über 100.000 Menschen wegen Regelbruchs festgenommen, viele von ihnen, darunter auch Frauen, gewaltsam. Viele Frauen hatten wegen der Beschränkungen keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung während der Schwangerschaft. Insgesamt kritisieren mehrere internationale Institutionen, dass zivilrechtliche und menschenrechtliche Freiheiten von der Regierung unter Vorschub der Pandemiebekämpfung weiter eingeschränkt würden. 


Uganda

In Uganda gibt es offiziellen Angaben zufolge aktuell über 46.000 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Rund 577.000 Impfdosen wurden bereits verabreicht (Stand 31.05.2021). Trotz des relativ langsamen Anstiegs von bestätigten COVID-19 Infektionszahlen, haben sich die viruseindämmenden Maßnahmen stark auf die Lebensumstände der Bevölkerung ausgewirkt. Die Angst vor einer bevorstehenden zweiten Welle ist groß.

Ab Oktober 2021 wurden die Abschlussklassen in Schulen unter strikten Auflagen wieder geöffnet. Corona-Schutzmaßnahmen, wie die nächtliche Ausgangsperre und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, in öffentlichen Bereichen bleiben in Kraft. Vor allem in ländlichen Gebieten verläuft die Umsetzung einer Maskenpflicht teilweise schleppend – Masken sind teuer und die Aufklärung über ihren Nutzen geschah nicht flächendeckend.   Geschäfte, Gastronomie und sonstige Freizeitaktivitäten in Innenräumen sind unter weiteren Hygienemaßnahmen wie Mindestabstandsregeln geöffnet.

Zusätzlich zu den rund 8,7 Millionen Menschen (ca. 20% der Bevölkerung), welche vor Beginn der Pandemie offiziell in absoluter Armut lebten, wurden nun zusätzlich bis zu 3,2 Millionen Menschen in die Armut gedrängt. In Uganda ist die Situation besonders schwerwiegend für Kinder und Jugendliche, welche einen Großteil der Bevölkerung ausmachen. Das geschätzte Durchschnittsalter liegt in Uganda 2020 bei 16,7 Jahren. Millionen Kinder mussten ihre schulische Bildung aufgrund der Pandemie unterbrechen. Einkommensverluste der Familien wirken sich nicht nur auf die Ernährungssicherheit von Kindern und somit auf ihre Gesundheit aus, sondern führen dazu, dass mehr Kinder zur Aufnahme informeller Tätigkeiten gedrängt werden, um zusätzliches Einkommen zu generieren. Die Folgen sind genderbasierte Ungleichheit und Gewalt, sowie Ausbeutung und Kinderarbeit, soziale Ausgrenzung und Abgrenzung zu Betreuungspersonen.

Impfungen sollen Lockerungen versprechen. Uganda hat sich um 9 Millionen Impfdosen beworben. Damit könnten rund 20 % der über 45 Millionen Menschen umfassenden Bevölkerung geimpft werden. Bislang erfolgen Impfungen nur in wenigen Zentren in größeren Städten.


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