Grubenwasser lässt Bäume und Gemüse sprießen

Kleine Investitionen, einfache Techniken sowie die Vermittlung von Fachwissen sichern Ernährung und Einkommen – und lassen Bäume wachsen. Lesen Sie dazu die Geschichte von Chege Johnson aus Solio. Mehr...

 

 


Ein neuer Start für Straßenkinder, kleine Diebe und Straftäter

Rund 400.000 Menschen werden in Kenia jährlich zu Gefängnisstrafen verurteilt. Dabei sind Mundraub, Alkohol brennen oder das Herumlungern auf der Straße häufige Vergehen junger Ersttäter. Nach einem Gefängnisaufenthalt sind die jungen Menschen meist stigmatisiert - aber ist ihr Weg vorgezeichnet? Mehr...


Gemeingüter erkennen - Gemeingüter schützen

Eine Studie zu Landnutzung und Land Grabbing soll eine Grundlage für die Sicherung von Landrechten, Umwelt, Wildtieren sowie Wirtschaft und Kultur der Massai im Süden Kenias schaffen. Mehr...


Wiederkehrenden Dürren begegnen

Im Süden Kenias erschweren Landaufteilungen, Landverkäufe und wiederkehrende Dürren die Situation für die Massai und andere halbnomadisch lebende Gruppen. Durch umfassende Schulungen und gezielte Investitionen in nachhaltige Bewässerungssysteme und organischen Landbau eröffnen sich neue Perspektiven. Mehr...


Traditionelles Saatgut


Kleinbäuerinnen in der trockenen Tharaka-Region in Kenia lernen lokales Saatgut zu bewahren. Das Lernen erfolgt ganz praktisch. Denn nur, wenn die Kleinbäuerinnen auf ihren Feldern erleben, welche Vorteile welches Saatgut und welche Anbaumethode für sie konkret hat, ist ein nachhaltiger Lernerfolg gegeben, und Landbaupraktiken ändern sich. Mehr...


Die "Money-Making-Water-Pump"

Eine mit Muskelkraft betriebene Wasserpumpe lässt nicht nur den Kohl sprießen und lenkt Geld in die Haushaltskasse. Durch die Wasserpumpe kann das Feld auch außerhalb der Trockenzeit bewässert werden und die Bauern können in Fruchtfolgen mehrere Erntezyklen durchlaufen. Die Ernährung der Kleinbauern ist gesichert und es bleibt auch noch etwas für den Verkauf übrig.  Mehr...


Startkapital für Existenzgründungen

Herr Kinyanjui Hudson Ngige hatte illegal Bananenbier gebraut und verkauft und deshalb eine Geldstrafe erhalten. Weil er sie nicht bezahlen konnte, wurde sie in eine Haftstrafe von zwei Jahren umgewandelt. Mithilfe unserer Partnerorganisation RODI besuchte er im Gefängnis Kurse und betreibt heute nach Erhalt eines Startkredits einen Laden mit Reinigungsmitteln aus eigener Produktion. Mehr...


Lebensperspektive für Kleinbäuerinnen

Auf der Grundlage organischen Landbaus schaffen Kleinbäuerinnen in Kenia sich eine nachhaltige, selbstständige Einkommensperspektive. Dies wird möglich durch die Arbeit unserer Partnerorganisation SACDEP, die die Bäuerinnen neben dem organischen Landbau auch in Wassermanagement, Tierhaltung und Selbstverwaltung schult. Das erlernte Wissen geben die Kleinbäuerinnen dann an Andere weiter. Mehr...


Landwirtschaftliches College


Im Focus der Ausbildung von Agronomen steht in Ostafrika meist die großflächige, exportorientierte Landwirtschaft. Dem will Joseph Ngugi Mutura, Leiter der Organisation SACDEP und Mitbegründer des Afrikanischen Netwerkes für nachhaltige Landnutzung (PELUM), etwas entgegensetzen. Im College für Nachhaltige Landwirtschaft in Ostafrika sollen zukünftig die Methoden des organischen Landbaus mit besonderem Fokus auf die Bedürfnisse der Kleinbauern gelehrt werden. Hierzu bedarf es gerade in der Startphase noch der Unterstützung durch viele Menschen. Mehr...


Läden für organische Lebensmittel

Rumuruti liegt im Nordosten der kenianischen Hauptstadt Nairobi im Laikipia Distrikt im großen Grabenbruch. Hier haben sich 322 Kleinbauernhaushalte zu 14 Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen und praktizieren organischen Landbau. Über die Subsistenzwirtschaft hinaus verarbeiten sie ihre Erzeugnisse zu hochwertigeren Produkten weiter und vermarkten diese. Die Erlöse reinvestieren sie wiederum in die Produktion. Mehr...


Neue Produktionsweisen für Kleinbäuerinnen der Massai

Der Süden Kenias und der Norden Tansanias sind Massailand. Traditionellerweise leben die Massai als Halbnomaden von ihren Rindern, Ziegen und Schafen. Heute sind ihre Weiderouten zunehmend eingeschränkt und sie müssen nach Alternativen zum überleben suchen. Die Organisation SACDEP zeigt mit ihren Schulungen, dass organischer Landbau und nachhaltige Weidewirtschaft eine dieser Alternativen darstellen kann. Mehr...


Bienen für Kleinbäuerinnen und die Umwelt


Bienen können in den meisten Regionen Kenias eigentlich gut leben. Selbst in halbtrockenen oder trockenen Gebieten, in denen kaum landwirtschaftlicher Anbau möglich ist, finden Bienen noch gute Lebensgrundlagen. Doch auch in Kenia wird das emsige Insekt seltener. Im Rahmen des Kleinbäuerinnenprojektes soll die Bienenvermehrung und -haltung gefördert werden, um die Bienen einerseits zu schützen und andererseits mit ihrer Hilfe zusätzliches Einkommen für die Bauernfamilien zu generieren. Mehr...


Umweltschutz und Geldersparnis durch Biogasanlagen


Wo es mangels Strom keinen Elektroherd gibt, bleibt meist nur Feuerholz zum Kochen übrig. In den ländlichen Gebieten Kenias müssen die Frauen dieses zeitaufwändig zusammen sammeln und auf dem Rücken nach Hause tragen. Auch die lokale Bewaldung leidet unter der Abholzung. Der Bau von Biogasanlagen, die Tierdung und Gartenabfälle zu Methangas umsetzen, kann diesen Entwicklungen entgegenwirken. Mehr...


Tauchbad für die Rindergesundheit

Kühe und Rinder bilden für die Massai-Nomaden ihre Lebensgrundlage. Doch vor allem in Trockenzeiten werden die Tiere häufig von Zecken befallen, die Rinderkrankheiten übertragen. Mit Sprühflaschen probierten die Massai gegen das Problem anzugehen, jedoch ohne Wirkung. Die Lösung stellt ein Tauchbecken mit einem für Zecken tödlichen Desinfektionsmittel dar, in dem die Rinder einmal pro Woche ein Bad nehmen. Mehr...


Kleinbäuerinnen - Projekt

Kenia gehört zu den Ländern mit den geringsten Wasservorräten pro Person. Für die meisten Menschen liegt die nächste Wasserquelle zudem einige Kilometer entfernt. In einigen Gebieten Zentralkenias gibt es alte Kanäle, die noch aus der Kolonialzeit stammen oder später von Nichtregierungsorganisationen gegraben, aber von niemandem unterhalten wurden. Diese setzt unsere Partnerorganisation SACDEP gemeinsam mit Bauerngemeinden wieder instand. So entstehen Versorgungsnetze, die jeweils hunderte Kleinbauern erreichen. Mehr...


Ladenausstattung - Perspektiven für Jugendliche

Rund 100 Kilometer nordwestlich von Nairobi liegt Kagunduini. Jugendliche haben hier oft keine Perspektiven außer auf dem Feld der Eltern mitzuarbeiten. Sie haben jedoch andere Träume. Joseph Mutura von SACDEP möchte ihnen zeigen, was sie mit ihren eigenen Ressourcen aus ihrem Leben machen können. Er schult sie in der Weiterverarbeitung und Vermarktung der Produkte der Kleinbäuerinnen. „So wird Landwirtschaft sexy“, wie Herr Mutura erläutert. Mehr...


Lebensperspektiven für AIDS-Waisen


Noch immer sind in Kenia zahlreiche Menschen mit dem HIV-Virus infiziert. Da AIDS ein Tabuthema ist, beginnt für AIDS-Waisen nach dem Tod ihrer Eltern teilweise ein Teufelskreis. Haben sie keine weiteren Angehörigen, leben sie oft in Heimen oder auf der Straße und verlieren so den Bezug zu ihren Dörfern. Die Organisation YARD fördert gezielt ältere Menschen, die AIDS-Waisen bei sich aufnehmen und ihnen dadurch ein geschütztes Umfeld und eine Perspektive für die Zukunft bieten. Mehr...


Spar- und Leihzirkel

In Kenias Teeregion Mataara gründen Frauen selbst organisierte Spar- und Leihzirkel. Die Mindestsparrate pro Gruppenmitglied beträgt 200 KHS, ca. 2 Euro monatlich. Alle Mitglieder zahlen einen Betrag in die Kasse ein, um dann Anspruch auf einen Kleinstkredit zu haben. Dieser wird reihum an jede Teilnehmerin ausgezahlt, immer in den Leihrunden in Übereinstimmung mit allen Gruppenmitgliedern. Schenkkapital von Außen erhöht die Möglichkeiten der Gruppenkredite. Mehr...


Nairobi - Mbagathi School

Die Mbagathi Schule und Kindergarten liegen ca. 20 km außerhalb von Nairobi, am Rande des Nairobi Nationalparks. Alle Lehrer durchlaufen eine Weiterbildung in der Waldorfpädagogik. Neben Mathematik, Geschichte und Sprachen werden Fächer wie Handwerk, Kochen und Gartenbau unterrichtet. Da viele Kinder aus sehr armen Verhältnissen stammen, ist die Schule auf finanzielle Hilfen, wie z.B. durch Patenschaften, angewiesen. Mehr...


Hauswirtschaftsschule in Kimlea

Wie kann man den Teufelskreis von Armut und fehlendem Bildungszugang durchbrechen? Das ist die Leitfrage einer gemeinnützigen Initiative in Kenia, die für Töchter von Teepflückern eine breite Hauswirtschafts-Ausbildung durchführt. Die jungen Frauen besuchen Näh- und Kochkurse und lernen zudem, wie man ein Budget richtig verwaltet. So werden sie befähigt, in der Zukunft ein eigenes Kleingewerbe aufzubauen oder einen guten Arbeitsplatz zu finden. Patenschaften unterstützen die Ausbildung der jungen Frauen. Mehr...