LADAKH (Klein Tibet): Patenschaft zu einem buddhistischen Jungen/Mädchen




Aus dem Alltag in Ladakh

Die meisten Menschen in der Region sind Bauern und leben in Dörfern in weit voneinander entfernt liegenden Tälern. Die Verbindung zwischen den Dörfern wird durch schlechte Straßenverhältnisse erschwert. Die meisten ladakhischen Kinder haben weder Zugang zu guten Bildungsmöglichkeiten, noch zu Gesundheitsversorgung, noch zu Wasser und Elektrizität. Der kurze Sommer dauert nur fünf Monate. In dieser Zeit pflanzen die Bauern vor allem Weizen und Gerste, in Obstgärten ernten sie Äpfel und Aprikosen und lagern sie für den langen und harten ladakhischen Winter ein. Für sieben Monate des Jahres bleibt Ladakh wegen heftiger Schneefälle, die die Leh-Manali Hauptverkehrsstraße unbefahrbar machen, vom Rest der Welt abgeschnitten.


Schule und Internat

Das MAHABODHI INTERNATIONAL MEDITATION CENTRE (MIMC) unterhält die Mahabodhi Residential School, die 510 eingetragene Schüler/Schülerinnen hat und diese vom Kindergarten bis zur zehnten Klasse führt.

Für die Kinder, die aus abgelegenen Dörfern und Gebieten kommen, gibt es auf dem Schulgelände ein Wohnheim. Die Unterkünfte sind für Jungen und Mädchen getrennt. Die Kinder erhalten freie Kost und Logis und medizinische Versorgung. Es sind zurzeit 140 Mädchen und 130 Jungen im Wohnheim untergebracht.

Der Schulunterricht findet in den Sommermonaten zwischen 09:30 Uhr und 16:15 Uhr statt, in den Wintermonaten zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr.

Neben allgemeinbildenden, musischen und wissenschaftlichen Fächern haben Sozialbildung, Vermittlung von humanitären und spirituellen Werten, handwerkliche Arbeit, ökologische Bewusstseinsbildung und die Weitergabe des reichen Erbes der traditionellen ladakhischen Kultur einen hohen Stellenwert im Lehrplan. Die Schule beschäftigt zurzeit 29 LehrerInnen, die mit viel Engagement und Eifer den Unterricht gestalten.


Wie funktioniert die Patenschaft?

Der monatliche Patenbeitrag beträgt 31,-€.

Die Patenschaft ist für den Zeitraum des Schulbesuchs gedacht (bis zum Ende der 10.Klasse). Eine Patenschaft kann bei Bedarf jederzeit ohne Kündigungsfrist beendet werden. Wir bitten nur um rechtzeitige Information, damit wir Ausgleich schaffen und einen neuen Paten/eine neue Patin suchen können.

Das Vertrauen, das aus mehrjähriger Zusammenarbeit gewachsen ist, und die Wahrneh­mung des Engagements der Lehrer/Lehrerinnen und Betreuer/Betreuerinnen, sind Grundlage unserer Kooperation. Die Schule wird jährlich von unabhängigen Wirtschaftsprüfern vor Ort geprüft.


Kontakt zum Patenkind

Jeder Pate/Jede Patin erhält mindestens einmal im Jahr einen persönlichen Brief des Patenkindes mit einem Foto und gegebenenfalls Zeugnis. Der Brief ist auf Englisch (eine Übersetzung durch uns ist kostenlos möglich, wir bitten um einen Hinweis). Bei jüngeren Kindern wird der Brief von der Lehrerin/ dem Lehrer verfasst.

Einmal pro Jahr gibt es einen Schulbericht, durch den Sie die Entwicklung der Schule innerhalb eines Schuljahres mitverfolgen können.

Briefe an Ihr Patenkind können Sie kostenlos über uns leiten, das macht die Zustellung sicherer.

Nach vorheriger Abstimmung mit der Schule ist auch ein Besuch vor Ort möglich. Wir sind bei den Vorbereitungen dazu gerne behilflich.

 

Bildunterschriften:
1. Jungen beim Apfelwettessen
2. Das Gebäude des Klosters
3. Mädchen der Mahabodhi Schule


Patenschaft zu einem buddhistischen Jungen/Mädchen Patenschaft übernehmen

Hintergrund zur Mahabodi Residential School

Zusätzliche Informationen über die Mahabodi Residential School.

Download


Schulbericht

Lesen Sie hier den aktuellen Schulbericht der Mahbodhi Schule.

Download